Bremen.
(IFB-Pressedienst) Bremen. Die Islamische Föderation
Bremen (IFB) verurteilt das gewaltsame Vorgehen
der israelischen Armee in Palästina.
Die Situation in den von Israel besetzten palästinensichen
Gebieten sei verheerend. In dem aktuellen Bericht
des Zentralrats der Muslime heißt es: "Wasser
und Strom sind abgestellt. Alte und Kranke, Frauen
und Kinder leiden unter Hunger, Durst und der
fehlenden Versorgung mit dem Nötigsten. Brot,
Milch und andere Lebensmittel sind wegen der Ausgangssperre
nicht erhältlich. Die Lebensgrundlage der
palästinensichen Bevölkerung und die
zivile Infrastruktur wird systematisch zerstrört.
Wohnhäuser werden von den Soldaten gesprengt
und andere in Brand gesteckt. Feuewehren und Ambulanzen
wird jede Aktion systematisch verwehrt. Verletzte
verbluten. Krankenhäuser werden gestürmt..."
Nach
dem Einmarsch der israelischen Truppen werden
Massenverhaftungen gemeldet. In den vergangenen
zwei Tagen wurden mehr als 1000 Palästinenser
verhaftet. Unklar ist bisher das Schicksal dieser
Menschen. Palästinensische Quellen berichten
sogar von Hinrichtungen von Gefangenen auf offener
Straße. Mit dieser Politik der Gewalt und
Unterdrückung produziert die israelische
Regierung unter Scharon Terror, so die Auffassung.
Das tatenlose Zusehen der internationalen Staaten
käme einer Billigung der Besatzungspolitik
gleich. Daher appeliert die IFB an alle Verantwortlichen,
alles zu tun, um den Besatzungskrieg und somit
das Leid in Palästina zu beenden.
Eine Eskalation der Gewalt muss vermieden werden,
heißt es.
Unterdessen ruft die IFB alle Moscheen und Kirchen
auf, für den Frieden in Palästina zu
beten.
Die Islamische Födaretion Bremen
(IFB) ist mit ca. 5000 Mitgliedern der größte
Dachverband der muslimischen Migranten in Bremen. |