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29.01.2003
Einladung an Eckhoff (CDU)

Bremen. (IFB-Pressedienst) „Wer es ernst meint mit der Diskussion um die Islamische Gemeinschaft Milli Görüs, sollte den direkten Kontakt suchen“, so die Auffassung von Ahmet Özden, Vorsitzender der Islamischen Föderation Bremen zu den Verlautbarungen des CDU Politikers Jens Eckhoff. Eine ernst gemeinte Diskussion dürfe nicht nur über die Medien geführt werden. Özden bietet deshalb dem CDU-Politiker Jens Eckhoff ein Gespräch an, bei dem über alle kritischen Punkte gemeinsam diskutiert werden kann.

Özden weiter: „Die Bremer CDU-Spitze diskutiert in der Öffentlichkeit über die Menschen in der Islamische Gemeinschaft Milli Görüs, ohne dabei einen dieser Menschen kennengelernt zu haben. Deshalb möchte ich Herrn Eckhoff in die Fatih Moschee einladen, um mit ihm in einer persönlichen Atmosphäre zu sprechen. Selbstverständlich sind wir jederzeit bereit, mit ihm über alle Themen zu diskutieren. Wir scheuen uns vor keiner sachlichen Auseinandersetzung. Im Gegenteil: konstruktive Kritik führt zu einer Neubewertung unserer Arbeit. Doch die Art der Diskussion wie sie von der Bremer CDU-Spitze bisher geführt wurde ist populistisch und daher auch fern von Sachlichkeit. Diesen politischen Populismus betrachten wir als Fatal für das Zusammenleben in unserer Gesellschaft. Wir hoffen, dass die Bremer CDU trotz Bürgerschaftswahlen auf den Boden der Sachlichkeit zurückkehrt und das Gespräch sucht.“

 
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