Bremen.
(IFB-Pressedienst) „Wer es ernst meint mit
der Diskussion um die Islamische Gemeinschaft Milli
Görüs, sollte den direkten Kontakt suchen“,
so die Auffassung von Ahmet Özden, Vorsitzender
der Islamischen Föderation Bremen zu den Verlautbarungen
des CDU Politikers Jens Eckhoff. Eine ernst gemeinte
Diskussion dürfe nicht nur über die Medien
geführt werden. Özden bietet deshalb dem
CDU-Politiker Jens Eckhoff ein Gespräch an,
bei dem über alle kritischen Punkte gemeinsam
diskutiert werden kann. Özden
weiter: „Die Bremer CDU-Spitze diskutiert
in der Öffentlichkeit über die Menschen
in der Islamische Gemeinschaft Milli Görüs,
ohne dabei einen dieser Menschen kennengelernt
zu haben. Deshalb möchte ich Herrn Eckhoff
in die Fatih Moschee einladen, um mit ihm in einer
persönlichen Atmosphäre zu sprechen.
Selbstverständlich sind wir jederzeit bereit,
mit ihm über alle Themen zu diskutieren.
Wir scheuen uns vor keiner sachlichen Auseinandersetzung.
Im Gegenteil: konstruktive Kritik führt zu
einer Neubewertung unserer Arbeit. Doch die Art
der Diskussion wie sie von der Bremer CDU-Spitze
bisher geführt wurde ist populistisch und
daher auch fern von Sachlichkeit. Diesen politischen
Populismus betrachten wir als Fatal für das
Zusammenleben in unserer Gesellschaft. Wir hoffen,
dass die Bremer CDU trotz Bürgerschaftswahlen
auf den Boden der Sachlichkeit zurückkehrt
und das Gespräch sucht.“ |