Bremen. (IFB-Pressestelle) Der „Tag der offenen Moschee“ wird seit 1997 jährlich bundesweit am 3. Oktober veranstaltet. Die Organisatoren haben bei ihrer Terminplanung bewusst den Tag der Deutschen Einheit gewählt. Damit soll die Verbundenheit der ca. 3,2 Mio. Muslime in Deutschland mit der hiesigen Gesellschaft zum Ausdruck gebracht werden. Die Muslime sehen sich nicht nur als ein Teil der hiesigen Bevölkerung, sondern auch als ein Teil der deutschen Gesellschaft.
Immer mehr Menschen wollen sich über den Islam informieren, das muslimische Leben hierzulande kennen lernen und sich eine eigene Meinung bilden.
Als Besonderheit in diesem Jahr ist zu erwähnen, dass der 3. Oktober sich im islamischen Monat Ramadan befinden, in dem Muslime Fasten, d.h. von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang keine Speisen und Getränke zu sich nehmen. Somit bietet sich die Gelegenheit, die Fastenzeit hautnah zu erleben.
Der „Tag der offenen Moschee“ soll
- die Begegnung von Muslimen und Nichtmuslimen fördern und zu einem besseren Verständnis untereinander führen,
- zum Abbau von Missverständnissen und Vorurteilen (auf beiden Seiten) dienen
und somit den Weg für ein gemeinsames friedliches Zusammenleben ebnen.
In den Moscheen werden u.a. Moscheeführungen angeboten, so z.B. in der Fatih-Moschee in Gröpelingen (Stapelfeldtstr. 9, 28237 Bremen), der größten Moschee Norddeutschlands, jeweils um 10:30 Uhr, 12:45 Uhr und 14:30 Uhr. Um 11.30 Uhr bietet dort das Bosnische Gesangschor Sufi-Musik, um 12:00 Uhr gib es einen Vortrag zum Ramadan, dem Fastenmonat der Muslime. Nach dem Mittagsgebet um 13:30 Uhr, das man sich anschauen kann, wird man bei gesanglicher Koranrezitation den Offenbarungen des Korans in original arabischer Sprache mit deutscher Übersetzung teilhaben.

3. Oktober
Weiter Info >>> |