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05.12.2009 - Pressemitteilung

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Mit dem Motto "20 Jahre IFB, 20 Jahre Dialog in Bremen" gab die Islamische Föderation Bremen am Mittwochabend (2. Dezember 2009) einen Empfang in ihren neuen Räumlichkeiten an der Sonneberger Straße in der Bremer Vahr zwecks ihres 20-jährigen Bestehens mit Gästen aus der Politik, Wirtschaft, Kirchen und Moscheen.

Nach insgesamt anderthalbstündigen Reden und Vorträgen führte Sekretär Cengiz Taskinsoy einige Gäste durch das neue Gebäude. Bei Getränken und kleinen Köstlichkeiten gab es interessante Gespräche im oberen Foyer, das mit einer Ausstellung aus 20 Jahre ehrenamtlicher Vereinsarbeit dekoriert war.

Mit seiner Eröffnungsansprache bedankte sich IFB-Präsident Zeki Basaran bei den zahlreichen Gästen und stellte die Arbeit der IFB vor. Er wies darauf hin, dass seit ca. 50 Jahren Muslime in Bremen lebten, jedoch erst vor 20 Jahren organisiert in der Öffentlichkeit als Dachverband der Muslime aufgetreten seien. Diese Arbeit sei überfällig gewesen, weil sich die Muslime in der Öffentlichkeit nicht präsentieren könnten. Der Druck um Informationen zum Islam, insbesondere nach dem 11. September 2001 sei enorm gestiegen und mittlerweile aufgrund der weitestgehend ehrenamtlichen Tätigkeit nur teilweise zu bewältigen.

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Neben Dr. Henning Scherf, Bremer Landespräsident a.D., der die Dialogarbeit der IFB lange Jahre begleitete sprach ebenfalls Dr. Helmut Hafner, Religionsbeauf-tragter der Bremer Senatskanzlei, einige Worte über die jahrelange Zusammenarbeit mit der Islamischen Föderation.

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Dr. Scherf sprach von unverzichtbarer Zusammenarbeit mit Muslimen in Bremen, die sowohl für die Muslime selbst als auch für das Land sehr wichtig und förderlich gewesen sei. Dabei sei besonders wichtig und für ihn eine äußerst interessante Erfahrung gewesen, über die Muslime nicht vom Hören-Sagen, sondern unmittelbar selbst zu erleben. Dabei habe er viele Muslime kennen gelernt, mit denen er weiterhin freundschaftlich Verflochten sei.

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Dr. Hafner betonte in seiner Rede, dass er bis 1996 nie etwas von Muslimen gehört hätte und dann den ersten Kontakt mit Muslimen über das Schreiben der IFB knüpfte, in der eine Delegation sich im Rathaus vorstellen und Belange der Muslime in Bremen vortragen wollte. "Es war ein tolles Erlebnis, als erstmals Muslime ins Rathaus kamen und selbstbewusst ihre Forderungen und ihre Bereitschaft an gesellschaftlichen Themen mitzuwirken, einbrachten.", so Dr. Hafner.

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Dass das Rathaus derzeit mit verschiedenen Senatsstellen kooperierend Gespräche mit muslimischen Organisationen führe, um im beiderseitigen Interesse verbindlichere Strukturen im Zusammenleben in diesem Lande zu gewährleisten, sei eine erfolgreiche Bilanz der Integrationsbemühungen der letzten Jahrzehnte.

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Vahit Bilmez, Öffentlichkeitsreferent der IFB, führte durch die Arbeit der Islamischen Föderation Bremen seit 1989 bis heute anhand einer bilderreichen Präsentation. Bilmez verriet, "Ich freue mich besonders über den Besuch des Ortsamtsleiters Herrn Werner Mühl und des Beiratssprechers Vahr Herrn Helmut Weigelt, denn bei unserem Vorstellungsbesuch im Ortsamt konnten wir uns nur mit einem Bruchteil vorstellen, heute Abend allerdings konnten sie sich ein weit größeres Bild über uns und unsere Arbeit machen."

Unter vielen Gästen waren u.a. Polizeipräsident Holger Münch, Vorsitzender der SPD-Bürgerschaftsfraktion Björn Tschöpe und Vorsitzender der Schura Bremen Ismail Baser anwesend, denen zu ihren jüngsten Amtsantritten Blumensträuße mit Glückwünschen überreicht wurden. Anstelle von Tschöpe nahm seinen Blumenstrauß sein Partei- und Parlamentskollege Mustafa Güngör in Empfang, weil Tschöpe den Empfang frühzeitig verlassen musste.

 
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