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04.03.2010

Deutschland

Rechtliche Vereinbarungen mit Muslimen in Bremen

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Die Bremer Senatskanzlei will noch in diesem Jahr rechtliche Vereinbar-ungen mit Muslimen unterhalb der Ebene eines Staatsvertrages aushandeln. Das sagte der Beauftragte des Bürgermeisters für Kirchen und Religionen, Helmut Hafner. Dazu hat im Dezember 2009 bereits ein Treffen stattgefunden. Ziel der Vereinbarungen sei eine bessere Zusammenarbeit mit Politik und Verwaltung.

Im März sind weitere Gespräche mit Bildungssenatorin Renate Jürgens-Pieper geplant. Da soll es unter anderem um die Frage gehen, ob es islamischen Religionsunterricht an Bremer Schulen geben wird. Für Mai ist ein Termin mit Sozialsenatorin Ingelore Rosenkötter vereinbart. Die Vertreter der islamischen Religionsgemeinschaften hatten im ersten Gespräch hierzu angemerkt, dass alle soziale Arbeit in den muslimischen Gemeinden, auch die Jugendarbeit, ehrenamtlich geleistet werde - ohne finanzielle Unterstützung durch den Staat und ohne die gewünschte ideelle Anerkennung durch die Gesellschaft.

„Im Sommer wollen wir dann Bilanz ziehen“, sagte Hafner. „Und mein Wunsch ist, dass wir dann konkrete Vereinbarungen treffen.“ (sa)

 
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