Die Ausstellung „Taswir- Islamische Bildwelten und Moderne“ im Martin-Gropius-Bau am Potsdamer Platz in Berlin stellt vom 5. November 2009 bis 18. Januar 2010 Objekte der klassischen Islamischen Kunst und bedeutende Werke von Künstlerinnen und Künstlern der Gegenwart aus.
Die Ausstellung ist wie eine Art Bild-Collage gestaltet, in der persische, arabische und osmanische Bildtraditionen in Bezug zu modernen und zeitgenössischen Positionen in
Graphik, Zeichnung und Malerei, Fotografie, Video-Kunst, Installation, Klang und Skulptur gestellt werden. Die Besucher der Ausstellung werden dazu eingeladen, die konstruierte Grenzziehung zwischen Orient und Okzident neu zu sehen. In 18 „Themenräumen“ begegnen sich Ost und West, klassische und zeitgenössische Positionen, Islam und Moderne neu.
Rund 250 Werke aus den drei klassischen Bereichen der Islamischen Kunst, Kalligraphie, Ornamentik, und Miniatur zeigen die Ausdrucksformen islamisch geprägter Bildwelten. Über 30 zeitgenössische Künstler u. a aus Beirut, Kairo und Ramallah, Teheran und Jerusalem, Paris, London und New York beteiligen sich an der Ausstellung. Bedeutende nationale und internationale Bibliotheken und Museen – wie die Eremitage Sankt Petersburg, British Museum und British Library London, die Bibliothèque nationale de France, oder das Gulbenkian Museum Lissabon und das Museum für Islamische Kunst SMB – stellen kostbare Objekte Islamischer Kunst als Leihgaben zur Verfügung. (fy)
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